Manganmangel

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Mn-Dünger

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Mangan-Mangel (Kartoffel)
Bilder: copyright by: Compo GmbH
 Schadbild:   netz- oder mosaikartige Intercostalchlorosen mit grüngesäumten Hauptadern der jüngeren bis älteren Blätter, auch kleinste Adern meist grün. Tüpfelchlorosen und -nekrosen. Samen mit Innenverbräunung, Manganmangel vor allem auf humosen und lockeren Böden mit hohen pH-Werten (über pH-Wert 6,5) oder bei trockenem Frühjahr.
 Erbsen, Bohnen: (Hohlherzigkeit); Kartoffeln: Aufhellungen der jüngsten Blätter, welkes Erscheinungsbild, Punktnekrosen zwischen den Blattadern, gestauchte Pflanzen, starker Rückgang der Stärkegehalte; Sellerie: (Fiederblättchen), (Peitschenkrankheit). 
 sehr anfällige Pflanzen: Äpfel, Bohnen, Erdbeeren, Gurken, Hafer, Himbeeren, Pfirsiche, Rettich, Raps, Salat, Spinat, Reben, Weizen, Rüben, Kartoffeln, Erbsen, Mais
 Hinweise: Mn steuert die enzymatischen Vorgänge (Protein-, Fett- und Kohlenhydratsynthese) in der Pflanze. Bei ausreichender Mn-Versorgung ist der Wasserverbrauch der Pflanzen geringer, die Widerstandskräfte gegen Bakterienbefall, Pilzkrankheiten und Kälte höher. Mn senkt den Schorfbefall von Kartoffeln und fördert die Zuckerbildung in Rüben.
 Maßnahmen: Bodendüngung, Blattdüngung; Brennnesseljauche; Beinwelljauche

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