Algen im Gartenteich

Teich

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 Die Gründe für ein starkes Algenwachstum im Gartenteich liegen meist an einem Überangebot an Nährstoffen, vor allem an Phosphaten (bedingt durch zu fettigen Boden; abgestorbene Pflanzen; Herbstlaub; hoher Fischbestand; zuviel Futter; Leitungswasser; starke Sonnenbestrahlung). Vorbeugende Maßnahmen sind rasch wachsende Wasserpflanzen (entziehen Nährstoffe) und Absenken des pH-Wertes des Wassers unter pH-7 (saurerer Hochmoortorf/ Torfbeutel). Geringe Mengen an Algen sind für den Teich unschädlich und tragen wesentlich zu einem ausgewogenen Teichleben bei. Nimmt der Algenwuchs jedoch überhand, sollten weitere Maßnahmen ergriffen werden.
 Schwebealgen und grünes Wasser
 Das grüne Wasser enthält mikroskopisch kleine Algen, die im Wasser schweben. 
 Maßnahmen: Bei starkem Auftreten sollten sie chemisch oder biologisch entfernt werden.
 Faden- und Wattealgen
 Diese Algen bilden lange dünne Fäden, die frei im Wasser schweben und zu dichten Algenwatten verfilzen. Sie sind in der Regel ein Zeichen für gutes Wasser. 
 Maßnahmen: Lassen sich einfach von Hand entfernen (Kescher o.ä.). Bei starkem Auftreten sollten sie chemisch oder biologisch entfernt werden.
Blaualgen
 Blaualgen erkennt man an dem meist feinen, ölig erscheinenden Teppich auf der Wasseroberfläche (häufig süßlicher Geruch), darunter ist das Wasser relativ klar.
 Maßnahmen: Bei Auftreten sollten sie chemisch oder biologisch entfernt werden.
 Pelzalgen
 Auf Steinen, Boden und an Pflanzen bilden sie pelzartige, grüne Beläge, die man leicht abstreifen kann.
 Maßnahmen: Wenn möglich, Deko-Material entnehmen und mechanisch reinigen. Bei stärkerem Auftreten sollten die Algen chemisch oder biologisch entfernt werden.

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