Nacktschnecken

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Schnecke

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  Nacktschnecken (Gartenwegschnecke/ Genetzte Ackerschnecke)

Bild: copyright by: Feinchemie GmbH 

 Schadbild: Fraßschäden bei jungen Pflanzen, Lochfraß bzw. Schabefraß bei älteren Pflanzen, Jungpflanzen können restlos abgefressen sein, Schleimspuren
 Wirtspflanze: Nutz- und Zierpflanzen (z.B. Astern; Dahlien; Rittersporn; Sonnenblumen; Tagetes; Levkojen; Funkien; fast alle Gemüsearten; Möhren; Petersilie; Senf; Salat; Erdbeeren; Ziermais; Zucchini; Raps)
 Schädling: Nacktschnecken - gut ausgebildeter Kopf, asymmetrischer Eingeweidesack, kriechsohlenartiger Fuß , 2 oder 4 rückziehbare Fühler, Eiablage (bis 400 Eier) in Erde (Gartenwegschnecke (Arion) im November, Genetzte Ackerschnecke (Deroceras) im November und April), Schnecken fressen vorwiegend nur nachts, sonst halten sie sich unter Steinen, Erdschollen usw. versteckt, Überwinterung im Eistadium (Alttiere können bei mildem Winter überleben)
Schema: copyright by: Bayer CropScience

 Vorbeugung: immer morgens gießen; wenn möglich Pflanzen auswählen, die Schnecken nicht mögen (z.B. Pflanzen mit ätherischen Ölen oder gerb- und bitterstoffhaltige Pflanzen, Bartnelken, Begonien, Geranien, Hortensien, Spinat, Thymian, Wicke, Zitronenmelisse); ständige Kontrolle, ggfs. abends absammeln, Schneckenköder; Ackerbauliche Maßnahmen: klutenfreies, feinkrümeliges Saatbett; Walzen der Saat (frühzeitige Bodenbearbeitung vor der Aussaat; Rückverfestigung des Saatbettes); biologische Bekämpfung mit PH-Nematoden möglich (April-September)

Schadschwelle: Raps: 1-Schnecke/m²; Getreide: 4-Schnecken/m²

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