Gefurchter Dickmaulrüssler

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Käfer

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*Gefurchter Dickmaulrüssler

Bilder: copyright by: Celaflor, Ingelheim; Neudorff GmbH KG; Bayer CropScience

 Schadbild: Buchtenartige Fraßschäden ( Randfraß ) an hartlaubigen Blättern durch nachtaktive, flugunfähige Käfer, benagte oder abgefressene Wurzeln durch Larven. Die Pflanzen welken und sterben ab. Larven (gekrümmt, 0,5cm lang), weiß mit hellbraunem Kopf. Schadbild/Weinrebe: ausgefressene Knospen und Fraßstellen an Blatträndern, Wachstumsstockungen, angefressene Rebwurzeln
 Wirtspflanzen: Zierpflanzen, hartlaubige Pflanzen, Rhododendron; Eibe; Rose; Erdbeere; Liguster, Weinrebe; Himbeere
 Schädling:  gefurchter Dickmaulrüssler ( Otiorrhynchus sulcatus )- Der gefurchte Dickmaulrüssler ist 10-12 mm groß, mit langen Fühlern. Tagsüber versteckt er sich an schattigen Stellen. Er frisst nur nachts, Eiablage (bis zu 600 Eier) in feuchte humose Erde. Die weißen Larven (6-Larvenstadien) ernähren sich von unterirdischen Pflanzenteilen (Feinwurzel und später auch größere Wurzeln). Überwinterung als Käfer und Larve im Boden. 
 Vorbeugung: Bekämpfung der Larven (Boden) mit räuberischen Nematoden (Ende April bis Anfang Juni und Anfang September bis Mitte Oktober (Bodentemperatur ab 5°C: Steinernema kraussei; Bodentemperatur ab 12°C; Heterorhabditis bacteriophora und Heterorhabditis megidis), chem. Bekämpfung der Käfer abends, Käfer absammeln unter aufgelegten Brettern ( Käfer sind nachtaktiv ).

Klassifizierung/ Systematik der Käfer (Rüsselkäfer)

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