| Aktuelle Probleme in Haus / Garten | ||||||
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Buchsbaumzünsler frisst Buchsbäume kahl |
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| Ein neuer Schädling bedroht den Buchsbaum (Buxus sempervirens) in Hausgärten und öffentlichen Anlagen. Die zunächst gelbgrünen später dunkelgrünen Raupen des Buchsbaumzünslers (Kleinschmetterling Diaphania/ Glyphodes) werden bis zu 5-Zentimter lang, haben schwarze und weiße Streifen und beginnen ihren Fraß schon im zeitigen Frühjahr. Da sich der Schädling rasch vermehrt (bis zu vier Generationen im Jahr) muss schnell gehandelt werden. | ||||||
| Eine Bekämpfung der Raupe ist nicht einfach, da sich die Tiere von innen nach außen vorarbeiten und der Buchsbaum bereits zerstört ist, bevor der Schaden an den Blättern sichtbar wird. Auch die charakteristischen Gespinste sind ein sicheres Zeichen für einen fortgeschrittenen Befall und erschweren die Bekämpfung. | ||||||
| Maßnahmen: 1.) Buchsbäume immer wieder auf Befall kontrollieren 2a.) Absammeln der Raupen und Herausschneiden der Gespinste (Überwinterung) und Befallsnester (LK Nordrhein-Westfalen) 2b.) Schutz der Buchsbäume mit den systemischen Pflanzenschutzmitteln "Schädlingsfrei Careo Konzentrat" oder "Naturen Schädlingsfrei Neem". Mit der Spritzung von innen nach außen sollten alle Pflanzenteile gut benetzt werden. (März.2009) | ||||||
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Buchsbaumsterben durch den Pilz Cylindrocladium buxicola: |
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Brombeergallmilben in Brombeeren |
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| Schadbild: Früchte zur Zeit der Reife teils schwarz, teils rot, Brombeeren ungleichmäßig ausgereift, bleiben hart und schmecken sehr sauer. | ||||||
| Wirtspflanzen: Brombeeren | ||||||
| Schädling: Brombeergallmilbe ( - ) - Die Milben überwintern an verschiedenen Pflanzenteilen, vor allem unter Knospenschuppen. Sie vermehren sich am stärksten im August/ September. | ||||||
| Vorbeugung: Beeren restlos abpflücken, starker Rückschnitt der befallenen Brombeerranken | ||||||
| Maßnahmen: Spritzung mit z.B. Celaflors Naturen Schädlingsfrei (Rapsöl) oder Neudorffs Netz-Schwefelit WG (Schwefel). (August 2008) | ||||||
| Rhododendronzikade in Rhododendron | ||||||
| Schadbild: zahlreiche metallisch-grüne mit roten Streifen, etwa 9 mm kleine Insekten, die bei leichter Berührung wegspringen. Eiablage unter die Knospenschuppen. Durch Einstichstellen dringen Schadpilze in die Knospe, Knospe verbräunt ( Knospenbräune ) und stirbt ab. Überwinterung als Ei an Gehölzen. Saugende, gelbliche Larven an Blattunterseite. | ||||||
| Wirtspflanzen: Rhododendron | ||||||
| Schädling: Rhododendronzikade (Graphocephala coccinea )- Schwer bekämpfbar, da Zikaden schon bei leichter Berührung der Pflanze fortfliegen. Spritzungen bei niedrigen Temperaturen (z.B. morgens früh), da Zikaden dann träge. Blattunterseite gründlich benetzen. | ||||||
| Vorbeugung: Gelbtafeln aufhängen, Befallskontrolle | ||||||
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Maßnahmen: Spritzung mit z.B. Celaflors Careo Schädlingsfrei Konzentrat (Azetamiprid) oder Bayer Garten Universal Schädlingsfrei (Imidacloprid). Weitere Mittel siehe "Hobby-Beratung". (August 2008) |
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Dickmaulrüssler an Wurzeln von Gehölzen |
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| Schadbild: Buchtenartige Fraßschäden ( Randfraß ) an hartlaubigen Blättern durch nachtaktive Käfer, benagte oder abgefressene Wurzeln durch Larven. Die Pflanzen welken und sterben ab. Larven (gekrümmt, ca.1-cm lang), beinlos, weiß mit hellbraunem Kopf. | ||||||
| Wirtspflanzen: Zierpflanzen, hartlaubige Pflanzen, Rhododendron; Eibe; Rose; Erdbeere; Liguster, Weinrebe | ||||||
| Schädling: gefurchter Dickmaulrüssler ( Otiorrhynchus sulcatus )- Der gefurchte Dickmaulrüssler ist 10-12 mm groß, mit langen Fühlern. Tagsüber versteckt er sich an schattigen Stellen. Er frisst nur nachts, Eiablage (bis zu 600 Eier) in feuchte humose Erde. Die weißen Larven (6-Larvenstadien) ernähren sich von unterirdischen Pflanzenteilen (Feinwurzel und später auch größere Wurzeln). Überwinterung als Käfer und Larve im Boden. | ||||||
| Maßnahmen: Bekämpfung der Larven (Boden) mit z.B. Neudorffs Nützlinge gegen Bodenschädlinge (HM-Nematoden) oder Bayer Garten Kombi-Schädlingsfrei (Thiacloprid) (Behandlungen: April/Mai und August/September), chem. Bekämpfung der Käfer abends, Käfer absammeln unter aufgelegten Brettern ( Käfer sind nachtaktiv ). Weitere Mittel siehe "Hobby-Beratung". (August 2008) | ||||||
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Sitka-Fichtenläuse schädigen Pflanzen auch im Winter |
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Weißer Belag auf Blättern verschiedener Stauden |
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Schadbild/Stauden: auf den Blättern mehliger, weißer, abwischbarer Belag. Blätter verkrüppeln, rollen sich nach unten ein und faulen teilweise rötlich ab. Auch Triebe, Knospen, Blütenkelche, Blütenblätter und Blütenstiele werden befallen |
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| Wirt: Gurken, Hopfen, Stachelbeeren, Johannisbeeren, Erdbeeren, Zierpflanzen | ||||||
| Schädling: Echter Mehltau ( Sphaerotheca) Pilz überwintert in den Triebspitzen/ Knospenschuppen/ Stängeln | ||||||
Vorbeugung: mehltauresistente Sorten; bei Begonien ausreichender Pflanzenabstand, nicht am Abend gießen; Rückschnitt bis tief ins gesunde Holz |
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| Maßnahmen: Spritzung mit Dr.Stählers Boccacio Rosen Pilzfrei (Azoxystrobin) oder Neudorffs Netz-Schwefelit WG (Schwefel). Weitere Mittel siehe "Hobby-Beratung". (September 2008) | ||||||
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Fraßschäden an Kohlblättern |
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| Schadbild: Fraßschäden, Kahl-, Loch-, Skelettierfraß durch Raupen an den Blättern; Verschmutzung durch Kot | ||||||
| Wirtspflanze: Kohlarten, Nutz- und Zierpflanzen, Kreuzblütler | ||||||
| Schädling: Kohlweißling - tagaktive Schmetterlinge, Fühler meist keulig verdickt. Die Entwicklung erfolgt vollkommen ( Ei - Larve/Raupe - Puppe - Falter ). Die Raupen des Kohlweißlings sind ca. 4 cm groß, gelbgrün und schwarzgefleckt. Überwinterung als Puppe z.B. Wänden/ Pfählen | ||||||
| Vorbeugung: Netzabdeckung | ||||||
| Maßnahmen: Spritzungen mit Neudorffs Raupenfrei (Bacillus thuringiensis) oder Neudorffs Spruzit Schädlingsfrei (Pyrethrum+ Rapsöl). Weitere Mittel siehe "Hobby-Beratung". (September 2008) | ||||||
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